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Suchmaschinen auf umweltfreundlicher Basis

Mar 05

Der Umstand, dass eine einzige Suchanfrage bei Google soviel Strom verbraucht wie eine Stunde Brenndauer einer Energiesparlampe ist allgemein bekannt. Wenn man bedenkt, wie viele Suchanfragen pro Sekunde bei Google eingegeben werden, kann man leicht ausrechnen, wie hoch der tägliche Stromverbrauch durch die Suchmaschine ist. Ähnlich verhält es sich auch bei den Google-Konkurrenten wie beispielsweise Bing.

Inzwischen gibt es auf dem Suchmaschinen-Markt allerdings auch einige Alternativen, die auf umweltfreundlicher Basis Suchanfragen ausführen. Hierbei wird im Regelfall ein deutlich geringerer Stromverbrauch erforderlich und sind somit aus Sicht von Umweltschützern deutlich produktiver. Andererseits kann man Google aufgrund des hohen Stromverbrauchs nicht vorverurteilen – immerhin investiert das Unternehmen alljährlich Millionen von US-Dollar in Erneuerbare Energien und in die regenerative Stromgewinnung. Inzwischen plant Google sogar die Kühlung seiner Rechenzentren mit Wasserenergie. Trotz dessen sollte man sich umweltfreundlicheren Suchmaschinen durchaus in Betracht ziehen.

Als Beispiel an vorderster Front steht die Suchmaschine Ecosia. Die Suchmaschine gibt 80 Prozent der Einnahmen weiter und unterstützt damit die Wiederaufforstung des Regenwaldes. Bisher wurden so 1,1 Millionen Euro gespendet, die dafür sorgen, dass der Regenwald erhalten bleibt und die Umwelt geschont und geschützt wird. Auch Forestle, ein ehemaliges Google-Projekt, welches nun von Bing und Yahoo unterstützt wird, zielt in diese Richtung. Inzwischen werden die dortigen Suchanfragen zu Ecosia umgeleitet – dort werden Suchergebnisse von Bing und Yahoo ausgegeben. Rund 50.000 Menschen greifen jeden Tag auf Forestle als Alternative zu Google zu und erledigen ihre Suchanfragen auf diese Weise.

Ein anderes Prinzip verfolgt die Suchmaschine Znout. Diese Suchmaschine basiert auf der benutzerdefinierten Suche von Google und hat demnach den gleichen CO2-Ausstoß zu verzeichnen. Im Gegenzug werden allerdings Zertifikate für Erneuerbare Energien erworben um die negative Balance auszugleichen. Nach der Schließung von Forestle durch Google wurde Znout als Alternative eröffnet und ist heutzutage auf dem Markt der umweltfreundlichen Suchmaschinen auf einem aufstrebenden Ast.

Allgemein stellen die umweltfreundlichen Suchmaschinen heute einen durchaus interessanten Gegenbereich zu Google dar und sind daher auf jeden Fall in Betracht zu ziehen. Dennoch werden sie Google weder heute und vermutlich auch in den nächsten Jahren keine großen Verluste bescheren oder dessen Marktanteile reduzieren. Dazu hat Google sich in den vergangenen Jahren viel zu stark als Suchmaschine der Massen etabliert und überzeugt mit Leistung und Präzision in den Suchergebnissen. Lediglich der Umweltschutz spielt beim Unternehmen Google bislang eine eher untergeordnete Rolle. Es bleibt abzuwarten, ob und was sich hier in der nächsten Zeit etwas verändern wird.

Negative SEO und ihre Folgen vermeiden

Mar 05

Wenn man in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen weit vorne landen möchte muss nicht zwingend die eigene Webseite optimiert werden. Auch gezielte Attacken auf die Seiten von Mitbewerbern können zu diesem Ziel führen. Negative SEO kann demnach jeden treffen – die Folgen sind im Vorfeld meist nicht abzusehen. Negative SEO ist somit ein Mittel zum Zweck. Doch was genau heißt negative SEO und wie kann man sich und seine Seiten davor schützen?

Schon vor Jahren haben Webseitenbetreiber und Unternehmen erkannt, welch hohen Stellenwert eine Top-Positionierung bei Google und Co. haben kann. Dabei geht es nicht um die käuflich erworbenen Platzierungen in den Werbeanzeigen sondern um die echte Suche. Wer dort ganz oben steht, wird deutlich höhere Absatz- oder Besucherzahlen vorweisen können wie Konkurrenten, die hinter einem stehen. Die einzelnen SEO-Faktoren werden daher häufig ausgenutzt und mit passenden Verlinkungen, Beschreibungen und anderen Details aufgewertet. Verschiedene Google-Updates machen inzwischen deutlich, dass nicht mehr die am besten optimierte Seite, sondern die Seite mit dem besten Content ganz vorne stehen soll. Aus diesem Grund hat die Suchmaschine ihre Suchalgorithmen umstrukturiert und Seiten, die ausschließlich auf die Optimierung aus waren abgestraft. Im Bereich des Negativen SEO hat dies ganz neue Möglichkeiten zu Tage gebracht.

So kann es mitunter schon ausreichen, wenn man der Konkurrenz zahlreiche Links zu spielt, damit diese aus den Top-Positionen verschwinden. Google kann den Initiator des Linkaufbaus nur in den seltensten Fällen ermitteln, sodass diese Option inzwischen häufig genutzt wird. Anders als bei einem gesunden Linkaufbau kommen so plötzlich zahlreiche Links unterschiedlicher Qualität zusammen und schwächen das Konkurrenz-Gebilde wohlmöglich nachhaltig. Google selbst kennt das Problem und arbeitet nach eigenen Aussagen daran, solche Möglichkeiten zu unterbinden. Bisher ist die Negative SEO auf diesem Weg allerdings durchaus möglich.

Um sich vor solchen Link-Attacken zu schützen sollte man vor allem das eigene Backlink-Profil stets im Auge behalten. Es sollte analysiert werden, welche eingehenden Links dazukommen und aus welchen Quellen sie stammen. Einen direkten Schutz gibt es allerdings nicht Im Zweifelsfall kann es ratsam sein, die entsprechenden Linkquellen zu kontaktieren und um die Entfernung der ungewünschten Links zu bitten. Einen Einfluss darauf hat man selber allerdings kaum. Bei einer Attacke mit negativer SEO sollte man daher im Idealfall auf einen SEO-Experten zurückgreifen. Dieser kann das Problem meist nachvollziehen und Mittel und Wege festlegen um eine Abstrafung durch Google zu vermeiden. Auf diesem Weg lässt sich der durch negative SEO entstehende Schaden in den meisten Fällen noch eingrenzen.

Linktausch-Anfragen erfolgreicher gestalten

Mar 05

Das Thema Linktausch hat in der heutigen Internetwelt immer noch einen hohen Stellenwert. Beinahe täglich werden Webmaster mit Anfragen zum Linktausch kontaktiert und SEO-Agenturen wie auch Freelancer versuchen mehr oder weniger geschickt neue Backlinks zu generieren. Doch dieses Vorhaben scheitert in vielen Fällen, da einige Faktoren nicht oder nur ungenügend beachtet werden. Um erfolgreicher in Sachen Linktausch zu werden sollte einige Aspekte beachtet werden, die sowohl der Agentur als auch dem Webseiten-Betreiber einen Mehrwert offerieren können. Diese einfachen Tipps können dabei helfen, die Linktausch-Quote erfolgreich zu steigern:

Dies beginnt bereit bei der Empfänger-Recherche. Qualität sollte tatsächlich vor Quantität stehen, obwohl dies von vielen Agenturen immer noch anders gehandhabt wird. Eine persönliche Ansprache ist zweifelsohne deutlich effektiver als eine Mail, die sofort als Massenmail erkannt wird. Auch falsche Anreden (Herr/Frau) oder Namen (Meier/Meyer) sind ein häufiges Kriterium, warum Emails zu Linktausch und Co. direkt in den Papierkorb wandern und keine weitere Beachtung finden. Ein weiterer Aspekt ist die passende Emailadresse. Eine unseriöse Emailadresse eines Freemail-Anbieter ist weniger geeignet als eine individuelle Emailadresse von einer eigenen Domain. Diese strahl im Regelfall auch deutlich mehr Seriösität und Zuverlässigkeit aus.

Der Betreff der Linktausch-Anfrage sollte zudem konkret und passend sein. Einerseits sollte bereits aus dem Betreff hervorgehen, was genau das Anliegen der Email sein soll, andererseits sollte dieser auch neugierig auf den Inhalt der Email machen. Dies kann zu einer deutlich höheren Antwort-Quote führen und dafür sorgen, dass eine höhere Linktausch-Frequenz zustande kommt. Zu viel sollte die Email allerdings auch nicht beinhalten. Kaum ein Webmaster oder Blogger liest sich halbe Romane durch ohne, dass der Absender zum Punkt kommt. Ein einfacher Dreizeiler, der konkrete Aussagen beinhaltet ist im Regelfall deutlich angemessener als ein langer Text.

Die Rechtschreibung ist zudem ein weiterer Aspekt, der von großer Wichtigkeit ist. Viele Empfänger reagieren nicht auf Emails, in denen falsche Rechtschreibung oder Grammatik enthalten ist. Dabei sind kleine Tippfehler ausgenommen, vielmehr geht es um den sprachlichen Stil und die allgemeine Rechtschreibung. Ist diese den aktuellen Anforderungen angepasst kann auch dies dazu führen, dass die Antwort- und Erfolgs-Quote steigt. Der wohl wichtigste Punkt ist allerdings der Tausch an sich. Hierbei sollte dem Empfänger immer ein absolut gleichwertiger Tausch angeboten werden und es sollte darauf verzichtet werden, auf Tricks und andere Mittel zurückzugreifen um den eigenen Profit zu steigern. Berücksichtigt man dies und die anderen erwähnten Aspekte zuverlässig, dann dürfte dem erfolgreichen Linktausch mit Webseitenbetreibern und Bloggern kaum mehr etwas im Wege stehen.

Der Kampf der Tech-Giganten und die Bedeutung für das Suchmaschinenmarketing

Feb 18

Es gibt eine Handvoll Konzerne, die haben so viel Einfluss, dass sie mit ihrem Handeln die ganze Branche mitbestimmten und ihr Abschneiden auch über den wirtschaftlichen Erfolg eines ganzen Landes mitentscheidet. Ganz ähnlich sieht das auch im Kosmos des Internets aus. Ein paar wenige Unternehmen haben sich so viel Einfluss erarbeitet, dass sie Trends und Entwicklungen maßgeblich mitbestimmen – auch für das Suchmaschinenmarketing. Google und Amazon gehören dazu und für das noch frische Jahr 2013 haben sie bereits einiges vor: Sie rüsten vor allem ihre Hardware auf. Das soll einerseits die Kundenbindung stärken, andererseits die Kontrolle über ihre Software-Dienste und die Einnahmen ausdehnen, die diese Dienste hervorbringen. Damit kommen sie einem weiteren großen Namen der Internet-Branche ins Gehege: Apple. Diese Firma hat ebenfalls Pläne: Hier soll mehr eigene Software entwickelt werden. Die Produkte sollen sich damit von denen der anderen stärker abheben. Die Vormachtstellung ist also nach wie vor ein wichtiges Stichwort.

Für das Suchmaschinenmarketing ist vor allem interessant, wie sich Google entwickelt und welche Wege das Unternehmen künftig einschlägt. Denn das nimmt auch gehörigen Einfluss auf die Funktion der Suchmaschine. Da Google für 12,5 Milliarden Dollar Motorola Mobility gekauft hat, wagt es einen neuen Vorstoß. Der Konzern will neue Android-Geräte auf den Markt bringen und damit bestenfalls das iPhone von Apple einholen. Doch auch Amazon will hier den Anschluss nicht verlieren und testet wohl gerade ebenfalls ein eigenes Telefon. Mit dem Kindle Fire konnte sich der Versandhandel jedenfalls weitere Marktanteile bei den Tablet PCs sichern. Ein Thema, das sowohl Google, als auch den vierten Giganten im Bunde Facebook umtreibt, ist die Internetsuche. Was für Google sowieso schon ein Steckenpferd ist, spornt auch die Konkurrenten vermehrt an. Daher bieten sie auf Smartphones und anderen Geräten diversen mobile Suchdienste an. Hier können sich – angelehnt an soziale Netzwerke – Freunde Empfehlungen geben. Facebook-Chef Zuckerberg sieht in der sozialen Suche die Zukunft und schwärmte bereits davon, welche Fülle von Antworten sich die Freunde in seinem Netzwerk geben können.

Vor allem Apple muss sich in diesem Jahr auf eine wahre Abwehrschlacht einstellen. Samsung und Amazon sind nur einige Beispiele von Unternehmen, die hier gerade was Geräte wie iPhone und iPad angeht, Konkurrenz machen wollen. Das funktioniert auch gar nicht so schlecht: Im dritten Quartal des vergangenen Jahres ist der Anteil an den globalen Smartphone-Auslieferungen bei Apple um 15 Prozent gesunken. Dafür legen andere Anbieter nach. Das neu auf den Markt gebrachte iPad Mini soll diesen Trend stoppen und wieder mehr Menschen für die Apple-Produkte begeistern. Google wird wohl vor allem daran arbeiten müssen, seine erkämpfte Position zu halten. Außerdem muss der Konzern versuchen, seine Suchmaschine, das Video-Portal YouTube und neue Dienste wie Google Wallet noch stärker mit mobilen Endgeräten zu verbinden und daraus Kapital zu schlagen. Werbekunden sind dabei nach wie vor eine wichtige Komponente um den Erfolg des Unternehmens auch in Zahlen auszudrücken. Die Jagd nach zahlenden Kunden bedeutet hoffentlich keine negativen Einschränkungen für die Arbeit beim Suchmaschinenmarketing.

Facebook wird sich in 2013 wohl vor allem darum kümmern, ein mobil ausgerichteter Anbieter zu sein. Dieser Weg wurde bereits geebnet indem die Firma im vergangenen Jahr mobile Anwendungen überholt und Produkte für die mobile Werbung eingeführt hat. Auch mobile Applikationen und der eigene Mitteilungsdienst sind im eigenen Haus vorangebracht worden. Auch die Such-Angebote werden sich voraussichtlich erweitern. Ob das Unternehmen auch in Richtung Hardware tätig wird, ist bislang noch offen. Amazon hingegen könnte in 2013 endlich das Smartphone herausbringen, um das es schon so lange Gerüchte gibt. Dieses könnte die iPhone-Marktanteile wiederum beschneiden und weiteren Geräteproduzenten den Kampf ansagen. Das Amazon-Gerät könnte den Verkauf von Waren der Amazon-Webseite weiter ankurbeln. Es gibt also so einiges, was bei den vier Internetgiganten auf der Agenda stehen könnte und nun bleibt abzuwarten, was davon wahr wird und wie es sich auf die Branche und die Konkurrenz auswirkt.

Twitter ermöglicht Videos in Tweets

Feb 03

Bereits im Jahr 2012 hat sich Twitter mit der Übernahme von Vine, einem aufstrebenden StartUp im Videobereich die Möglichkeit gesichert, Videos in den Tweets einzubetten. Seit kurzer Zeit ist dieses Feature nun verfügbar und bringt sowohl den Nutzern als auch werbetreibenden Firmen im Onlinemarketing viele Vorteile. Die Vorteile für den Nutzer liegen direkt auf der Hand: kleine Videos von Freunden oder der Familie, auch von Haustieren oder Events lassen sich direkt in die Timeline bringen und werden so von anderen Nutzern des Kurznachrichtendienstes wahrgenommen. Der Umweg über andere Plattformen wie beispielsweise YouTube entfällt. Doch auch für die Werbebranche bringt Vine mit Twitter einige Optionen, ihr Werbeportfolio auszubauen.

Die Funktionsweise der neuen Videofunktion bei Twitter ist einfach: der Nutzer hat die Möglichkeit Videos in einer Art GIF-Version einzubinden. Dies bedeutet, dass bewegte Bilder problemlos angezeigt werden können. Inwieweit die Videos auch länger sein dürfen oder gar kleine Filme eingesetzt werden können ist bisher noch unklar. Fest steht bisher allerdings, dass sich die Videos direkt in die Timeline integrieren lassen und somit ein weiterer Klick auf die Videolinks entfällt. Zudem ist der Ton der Videos standardmäßig deaktiviert. Dies verhindert eine erhöhte Geräuschkulisse in den Timelines, beispielsweise dann, wenn mehrere Videos gleichzeitig angezeigt werden. Optional lassen sich die Videos voraussichtlich allerdings auch mit Ton – sofern vorhanden – abspielen.

Für die Werbebranche bringt dies neue Möglichkeiten mit sich. So lässt sich zum Beispiel überlegen, inwieweit es Sinn machen kann, bei Twitter kurze Werbespots einblenden zu lassen. Vor allem für junge Unternehmen kann dies große Aufmerksamkeit bedeuten. Ein kleiner Werbefilm, der das Unternehmen oder ein Produkt vorstellt, mit oder ohne Ton kann direkt bei Twitter präsentiert werden und durch einzelne Retweets weiterverbreitet werden. Auf lange Sicht könnten auch größere Firmen wie ADIDAS dieses Medium nutzen um beispielsweise neue Kampagnen anzuteasern oder Produkte vorzustellen. Für den Nutzer verhält es sich dann ähnlich wie bei Facebook. Die Werbung ist da, muss aber nicht beachtet werden. Begrenzungen aus den Reihen von Twitter bleiben abzuwarten. So wäre beispielsweise denkbar, dass nur Privataccounts Videos einstellen dürfen oder aber, dass Firmen für das Posten von Videos eine Gebühr entrichten müssen.

Unabhängig davon eröffnet sich mit der Video-Funktion bei Twitter eine weitere Möglichkeit für Werbeagenturen. War es bisher so, dass Nutzer gegen Vergütung einzelne Tweets für Unternehmen verbreitet haben, könnte dies nun auch bei Videos der Fall sein. Demnach könnte ein Unternehmen eine Agentur beauftragen, dass ein Video bei Twitter verbreitet werden soll. Die Nutzer könnten in solch einem Fall auch hierfür bezahlt werden und würden auf diese Weise die Video-Werbung des Unternehmens verbreiten. Die Einbindung von Vine bei Twitter kann somit sowohl für die Nutzer als auch für Werbetreibende positive Auswirkungen haben. Es bleibt allerdings abzuwarten, inwieweit Twitter in Zukunft von Videos überflutet wird.

SEO-Maßnahmen zur Kundengewinnung

Feb 03

Vor allem für Neulinge erscheint die Arbeit im SEO-Bereich oftmals wie ein Buch mit sieben Siegeln. Wie kann eine Webseite so optimiert werden, dass deutlich höhere Besucherzahlen möglich sind? Welche Faktoren spielen eine Rolle und was genau muss eigentlich getan werden? Auch im Bereich der Kundengewinnung kann ordentliche SEO-Arbeit zu Erfolgen führen. Doch damit dies geschieht, bedarf es einiger Arbeit, die zudem nicht vom Erfolg gekrönt sein muss. Wie genau sich neue Kunden mittels SEO gewinnen lassen, soll dieser Artikel erklären.

Ziel der aktiven SEO-Arbeit ist es natürlich in der Regel, die Rankings in den Suchergebnissen bei Google und anderen Suchmaschinen zu verbessern. Wer höher rankt wird meist auch deutlich höhere Besucherzahlen verzeichnen können. Ähnlich verhält es sich dann auch mit der Kundenzahl. Wer öfters geklickt wird, kann auch höhere Verkaufszahlen erwarten. Doch dazu muss die Webseite natürlich Kunden und Suchmaschine gleichermaßen abholen. Eine Begrüßung nach dem Motto „Wir begrüßen Sie auf unserer Seite!“ verrät weder Google noch einem potentiellen Kunden den Sinn und Zweck der Seite. Viel wichtiger wäre es hier, direkt zu schreiben, worum es geht. „Herzlich Willkommen in unserem Fahhrad-Zubehör-Shop!“ beispielsweise wäre denkbar. So können Besucher und Suchmaschine sich direkt auf den Inhalt der Seite einstellen ohne sich erst näher damit beschäftigen zu müssen.

Geschieht dies nicht wird Google die Seite aller Voraussicht nach aussortieren und deutlich schlechter ranken lassen. Dies würde sich dann auch in den Besucherzahlen widerspiegeln. Als einfache Mittel haben sich drei kleine Tipps erwiesen, die nachweislich dafür dienlich sein können, in den Suchergebnissen bei Google und Co. weiter vorne zu landen. Zunächst sollte bereits im Titel der Webseite erkennbar sein, worum es in etwa geht. Bei einem Hautarzt könnte beispielsweise ein Titel wie „Dr. Holger Haut – ihr Hautarzt in Hatten“ von Bedeutung sein. Weiterhin sollte die Startseite der Webseite die wichtigsten Aspekte und Besonderheiten der Praxis hervorheben und dem Besucher vermitteln, warum er ausgerechnet Dr. Haut besuchen sollte. Auch Fotos auf der Startseite sollte entsprechend gekennzeichnet werden. Als Grafik-Titel könnte hier ein Tag wie „Praxis-Team-Dr-Haut-Hatten.jpg“ passend sein. Als kleine Starthilfe können diese drei Dinge bereits Erfolg bewirken. Dennoch sollte man auch diese Punkte näher analysieren und anhand der Begebenheiten anpassen.

Demgegenüber sollte es allerdings vermieden werden, die Seite durch unseriöse oder gar illegale Mittel pushen zu wollen. Der Kauf von Facebook-Fans mag zwar schön für die Statistik sein, allerdings bringen 100 Fans aus Singapur für eine Praxis in Norddeutschland recht wenig. Ebenso ist es mit preiswerten Offerten, die hochwertige Backlinks versprechen. Häufig sind diese alles andere als hochwertig und schaden der Webseite mehr als das sie helfen würden.

Einiges an Arbeit und ein wenig Misstrauen sind im SEO-Bereich also durchaus von Bedeutung. Ansonsten wäre ein hohes Ranking bei Google ja auch viel zu einfach.

Besser gefunden werden bei Google

Feb 03

Wer ein Unternehmen führt und auf Kunden angewiesen ist wird in der Regel auch auf Webseiten-Besucher im Internet hoffen um so unter Umständen an neue Kunden zu gelangen. Voraussetzung hierfür ist im Idealfall eine Sichtbarkeit in den Google Suchergebnissen. Doch um hier auch eine bestimmte Relevanz zu entwickeln müssen einige Faktoren der Webseite und den Begleitumständen stimmen. Ist dies nicht der Fall, rankt die Webseite in den Suchergebnissen schlechter oder gar nicht und wird demzufolge auch nicht von potentiellen (Neu-)Kunden gefunden. Wie man dies verhindern kann, zeigen diese Tricks im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Als erster Punkt überhaupt sollten die Suchbegriffe – die Keywords – aufgelistet werden. Hierbei sollte es sich um Begriffe handeln, die im Bereich der Webseie aufzufinden sind und die Kunden und Besucher mit dieser in Verbindung bringen können. Am Beispiel eines Sonnenstudios in Karlsruhe wären beispielsweise Keywords wie „Sonnenstudio Karlsruhe“, „Solarium Karlsruhe“ oder auch „braun werden Karlsruhe“ denkbar. Im Folgeschritt sollten diese Suchbegriffe dann analysiert werden. Hier sollte festgestellt werden, wie häufig die Suchbegriffe bei Google (und ggf. anderen Suchmaschinen) eingegeben werden. Starke Keywords, die häufig gesucht werden, werden im Regelfall hart umkämpft sein und gerade als Neuling kann es dann schwierig sein, eine Webseite hoch ranken zu lassen. In diesem Fall sollte man eventuell besser auf andere Suchbegriffe setzen. Dies schließt auch die Analyse der Konkurrenz mit ein.

Hat man die Suchbegriffe ordentlich analysiert ist es an der Zeit, diese zu ordnen und zu katalogisieren. Danach sollte dann die Webseite optimiert werden. Dies bedeutet, dass die Suchbegriffe in den Quelltext und Inhalt der Webseite integriert werden. Dabei sollten die Suchbegriffe ruhig auch häufiger eingesetzt werden. Dies signalisiert Google die Relevanz dieser Begriffe für den Inhalt. Allerdings sollte der Inhalt der Seite dennoch gut lesbar und nicht nur von Keywords bestimmt sein. Dies wiederum kann sich negativ auswirken. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der Linkaufbau. Langsam aber stetig sollte dafür gesorgt werden, dass andere Webseiten auf die eigene Präsenz verweisen. Dies stärkt ebenfalls die Relevanz in den Google-Suchergebnissen und zeigt, dass die Inhalte als wichtig angesehen werden. Am stärksten können dabei Links von thematisch ähnlichen Seiten gewertet werden. Pressmitteilungen und die Nutzung von Sozialen Netzwerken können ebenfalls zum Linkaufbau genutzt werden. Vor allem auf Facebook, Twitter oder Google+ sollte dann auch darauf geachtet werden, dass die Interaktion mit den Nutzern zustande kommt. Ansonsten bringt die Arbeit im Bereich Social Media kaum einen Nutzen.

Der Umstand, dass die Webseite im Folgenden regelmäßig überprüft werden sollte, spricht für sich. Vor allem die Inhalte sollten stets aktuell sein und immer wieder aktualisiert und angepasst werden. Veraltete Inhalte verlieren mit der Zeit an Relevanz und bieten auch neuen Besuchern keine zeitgemäßen Informationen. Die kann dafür sorgen, dass die Webseite schnell wieder verlassen wird.

Der Kampf der Suchmaschinen und die Folgen für das Suchmaschinen SEO

Jan 30

Pünktlich zu Weihnachten, ist einiges los im Internet. Google und Microsoft – die ewigen Konkurrenten – gehen in eine neue Runde ihres Kampfes gegeneinander. Und auch wenn Google eindeutig mehr Gewicht für das Suchmaschinen SEO hat, behalten Experten diese Streitereien im Auge. Diesmal holt Microsoft zu einem Gegenschlag aus und hat die Webseite scroogled.com ins Leben gerufen. Angelehnt ist der Name an die griesgrämige und unfreundliche Hauptfigur aus Charles Dickens` Weihnachtsgeschichte Ebenezer Scrooge. Auf der Seite erklärt Microsoft, wie Google sich verändert hat. Zunächst predigte das Unternehmen mit dem Satz „Don´t be evil“, doch dann änderte Google den Algorithmus für Google Shopping. Das Problem seither: Hier werden Artikel ganz oben platziert, die von den Werbekunden gut bezahlt werden und nicht das, was am besten zur Suche passt.

„Don´t get Scroogled“ lautet das Motto, unter dem Microsoft auf Google herumhackt. Der Hauptkritikpunkt ist dabei eben die Produktsuche, bei der nicht nur nach Relevanz, sondern auch nach der Höhe der Zahlungen durch den Händler sortiert wird. Es wird also eine klare Vorauswahl von Google getroffen, die abhängig von den Einnahmen für Werbung ist. Der 31. Mai 2012 wird dabei als entscheidendes Datum genannt, denn da startete die Google-Shopping-Initiative. Um der Kampagne möglichst viel Raum zu geben, wurde eben auch das neue Verb scroogle entwickelt, das symbolisch für die Verwirrung und das Beschwindeln stehen soll. Harte Vorwürfe hat Microsoft da also losgejagt und die Frage ist, ob das Auswirkungen auf das Suchmaschinen SEO hat und wie Google darauf reagieren wird.

Was Microsoft vor allem anprangert, ist, dass für den Nutzer absolut nicht erkennbar ist, wie sich die Ergebnisse zusammensetzen. Er werde also in die Irre geführt, denn er hat den Eindruck, dass die Seiten auf den obersten Plätzen auch am ehesten seine Frage beantworten oder die gewünschten Informationen liefern. Wer genaueres wissen will, muss erst mal auf „Warum diese Produkte?“ gehen. Dabei klappt ein Hilfetext auf, der erklärt, dass die Produkte zwar der vorangegangenen Suchanfrage entsprechen. Doch dabei steht auch der Satz, dass Google von einigen Händlern bezahlt wird. Diese Bezahlung würde auch beim Ranking berücksichtigt. Ganz sachte wird der User also hier darüber aufgeklärt, wie sich die Platzierungen zusammensetzen. Für das Suchmaschinen SEO ist ein solches Wissen zusätzlich von Vorteil, denn hier soll eine Seite ja dank guter Optimierung eine gute Platzierung im Ranking erhalten, nicht durch eine hohe Bezahlung.

Es geht Microsoft aber nicht nur darum, Unruhe zu stiften und von Googles Methoden abzuraten. Das Unternehmen hält auch eine Lösung für alle Interessierten bereit: Um die „besten Produkte und Preise“ zu finden sollte man eine wirklich „ehrliche“ Suchmaschine befragen und daher lieber Bing benutzen. Hier seien die Ergebnisse nicht durch Werbekunden verfälscht oder durch gezahlte Platzierungen beeinflusst. Es handelt sich also um eine richtige Kampagne, die User abwerben soll und das unter der Prämisse, den Konkurrenten schlecht zu reden. Die Kampagne gibt es eben nicht nur im Internet unter der Webadresse scroogled.com, sondern wird zumindest in den USA auch auf Fernsehen und Zeitschriften erweitert. Darunter NBC, CNN, die New York Times, das Wall Street Journal, Washington Post.

Knowledge Graph und Indoor Maps: Neues von Google und für die Suchmaschinenoptimierung

Jan 15

Stillstand bedeutet den Untergang. Das trifft in keiner Branche so sehr zu wie in beim Internet. Denn hier gibt es ständig neue Entwicklungen, an die es sich anzupassen gilt. Google hat dieses Prinzip schon lange raus und arbeitet daher ständig an seinen Produkten und Diensten, um sich für die Nutzer so brauchbar und attraktiv wie möglich zu machen. Die Suchmaschinenoptimierung muss sich an diese Neuerungen regelmäßig anpassen. Die aktuellen Neuigkeiten zeigen erneut, dass Google stets in einem Optimierungsprozess ist: Die semantische Suche mit dem Namen „Knowledge Graph“ kommt nun auch zu uns, denn bisher gab es das Angebot noch nicht in deutscher Sprache. Google verbindet damit Informationen über Orte, Personen oder Gegenstände mit den Suchanfragen der Nutzer. Was dabei herauskommt, wird neben den herkömmlichen Suchergebnissen angezeigt. Ein Beispiel sind Lebensdaten und die Werke eines Künstlers, nach dem gesucht wird. Solche Daten werden per Algorithmus ermittelt und beziehen auch ein, wie andere Nutzer gesucht haben.

Die zusätzlichen Informationen stammen vor allem aus dem Online-Lexikon Wikipedia oder der Datenbank des amerikanischen Geheimdienstes CIA, also aus öffentlichen Quellen. Auch einige kostenpflichtige Datenbank nimmt Google in Anspruch, das Unternehmen verrät aber nicht, welche. Die neue Funktion soll die Google-Suche zunehmend menschlicher machen. Denn „Knowledge Graph“ berücksichtigt genau, nach was jemand sucht und mit welchen Informationen von anderen es verbunden werden könnte. Es sollen Dinge angezeigt werden, die mit dem Gesuchten in Verbindung stehen. Das alles erfordert eine bestimmte assoziative Verbundenheit. So erklärt es zumindest John Giannandrea, leitender Google-Manager. Die Frage ist, welche Rolle die Suchmaschinenoptimierung dabei einnimmt, beziehungsweise wo sie am besten einharken kann, um Seiten passend zu platzieren.

Es gibt aber noch mehr Neuigkeiten aus dem Hause Google, und zwar wurde die Navigations-Anwendung „Google Maps“ um Innenraumkarten von öffentlichen Gebäuden erweitert. „Indoor Maps“ heißt die neue Anwendung und darin stehen bereits Karten für Flughäfen, Museen, Einkaufszentren und Veranstaltungshallen zur Verfügung. Erst mal kann der Service allerdings nur auf Smartphones und Tablet-Computern mit dem Google-System Android genutzt werden. Doch Produktmanager Cedric Dupont versicherte bereits, dass möglichst viele Nutzer erreicht werden sollen, auch auf dem Desktop. Hier ist wohl also nur noch etwas Geduld von Nöten. Für „Indoor Maps“ stellt Google ein Software-Werkzeug bereit. Mit diesem können Gebäudebesitzer selbst Innenraumkarten hinzufügen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Reichweite der Karten schnell erweitern wird. Mit diesem Service sei es endlich auch möglich, sich mittels mobilen Geräts in kleinen und auch in richtig großen Gebäuden zurechtzufinden. Ob Google im Zuge solcher Veränderungen auch Rankings oder Kriterien dafür verändert, bleibt noch offen. In jedem Fall sind solche Entwicklungen auch für die Suchmaschinenoptimierung spannend und zu verfolgen.

Suchmaschine DuckDuckGo als Alternative und vielleicht Neuzugang bei der SEO Optimierung

Jan 07

Es lohnt sich, immer mal wieder die Augen offenzuhalten, was es auf dem Markt der Suchmaschinen neues gibt. Genau das macht einen guten SEO-Kenner aus: Er schaut nicht nur, was sich bei den großen Namen Google und Bing tut, sondern er beobachtet den gesamten Markt und interessiert sich auch für neue Angebote. Für eine gute SEO Optimierung ist so etwas ebenfalls von Vorteil. Neben den großen Namen Google und Bing wollen auch andere Unternehmen auf dem Sektor mitmischen, so will beispielsweise auch das soziale Netzwerk Facebook Suchenden helfen. Daneben gibt es aber auch eine Menge unbekannterer Anbieter, die eine Suchmaschine entwickelt haben und damit durchaus einen gewissen Erfolg vorweisen können. Ein Beispiel dafür ist die Suchmaschine DuckDuckGo, die eine Nische füllen will. Wo es bei Google oftmals mit dem Datenschutz hapert, setzt dieses Angebot darauf, die Daten der Nutzer unangetastet zu lassen – behaupten die Macher jedenfalls.

Hinter DuckDuckGo steckt Gabriel Weinberg, der vor allem gegen Google angehen wollte, weil er mit dessen Methoden nicht einverstanden war. Angefangen hatte alles mit der Webseite donttrack.us, in der er erklärte, was passiert, wenn ein Suchender nach einer Google-Anfrage auf einen der Treffer klickt. Schließlich bemühte er sich um eine Alternative, die seinen Ansprüchen genügte und entwickelte DuckDuckGo. Der Name ist eine Anlehnung an das Kinderspiel und das Konzept ist ebenfalls simpel: Schlicht und einfach Suchanfragen beantworten, ohne sich dabei für die Daten der Nutzer zu interessieren. Als Basis wird auf diverse offene Systeme und deren Datenbanken zurückgegriffen. Vielleicht ist diese kleinere Suchmaschine aktuell nicht so wichtig für die SEO Optimierung, aber dennoch kann das Vorgehen eine Betrachtung wert sein.

Entwickler Gabriel Weinberg ist ein Absolvent der Eliteuniversität MIT. Indem er vor einigen Jahren sein Start-up verkaufte, konnte er zehn Millionen Dollar verdienen. Allzu naiv dürfte er also nicht an sein Projekt, ein Gegenstück zu Google zu entwickeln, herangegangen sein. Bereits vor vier Jahren startete er DuckDuckGo, bei dem Namen orientierte er sich an einem Kinderspiel, das bei uns unter dem Namen „Der Plumsack geht um“ bekannt ist. Um eine Trefferliste zusammenzustellen, bedient sich die Suchmaschine also bei diversen offenen Datenquellen, beispielsweise Wikipedia, der Wissensmaschine Wolfram Alpha, der Rezensionsseite Yelp, das Internetwitz-Verzeichnis knowyourmeme oder beim Musikdienst LastFM. Dieses Vorgehen erinnert ein wenig an die Metasuche MetaGer, die vor zehn Jahren sehr beliebt war und ihre Inhalte ähnlich generierte.

Worauf es Weinberg vor allem ankommt, ist, anders vorzugehen als Google. Alle Nutzer erhalten die gleichen Ergebnisse, da sie nicht ausgeforscht werden. Es handelt sich um eine simple Websuche, ohne News, Fotos oder E-Mail-Service. Bei Google ist es ja inzwischen ganz anders. Der Konzern will dem User umfassende Möglichkeiten bieten, die dem Unternehmen selbst zugutekommen und für die SEO Optimierung eine echte Herausforderung sind. Denn wenn jeder Nutzer andere Ergebnisse und Zusammenstellungen erhält, je nach vorher gezeigten Interessen, nach Wohnort und Alter, dann ist es schwer eine Seite allgemeingültig zu optimieren. Was bei den einen Usern eine Top-3-Platzierung wäre, kann beim nächsten viel weniger sein, da er andere Parameter mitbringt. Wenn er GMail und dazu noch ein Smart Phone besitzt, dann funktioniert diese „Einzelanalyse“ sogar noch besser. Dadurch warten aber nicht nur zugeschnittene Ergebnisse, sondern auch passgenaue Werbung auf einen. Von solchen Methoden distanziert sich Weinberg ganz offen.

Gleichzeitig ist ihm klar, dass seine Kreation DuckDuckGo keine echte Konkurrenz für den Konzern Google sein kann. Diesen Anspruch erhebt er allerdings auch gar nicht. Seine Suchmaschine soll eine simple und praktische Alternative bieten, über lange Sicht wünscht sich der Macher einen Marktanteil von einem Prozent. Zum Vergleich: Bei Google landen, laut Marktforschungsfirma Comscore, in Deutschland 96 Prozent aller Suchanfragen. Weit abgeschlagen folgen Bing mit etwas über einem Prozent und die Yahoo-Suche mit etwas unter einem Prozent. Sollte Weinberg sein Ziel erreichen, könnte er sogar über klar gekennzeichnete Werbeschaltung Geld verdienen. Das faire Produkt soll Bestand haben und ihm im Idealfall auch etwas Geld einbringen. Wer DuckDuckGo testet, wird feststellen, dass sich die Suchmaschine in unseren Breitengraden wohl noch entwickeln muss. Denn sie liefert zum Teil sehr wenig Ergebnisse und könnte daher bestimmte Fragen offen lassen.