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Posts from February, 2011

Neuer Google Algorithmus relevant für SEO Optimierung

Feb 14

Wenn ein Unternehmen seine Kunden nicht zufrieden stellt, aus welchen Gründen auch immer, dann hat das negative Auswirkungen: Beschwerden flattern ins Haus, die Kunden sind verärgert und beenden möglicherweise die Zusammenarbeit. Anders scheint das im Web auszusehen, denn wenn hier ein Webauftritt oft von Usern kritisiert wird, kann diese häufige Erwähnung sogar zu einem verbesserten Ranking für den Betreiber führen. Ein Schlag ins Gesicht für seriöse Anbieter und Experten der SEO Optimierung. Aufmerksam auf diesen Missstand wurden kürzlich viele durch einen Bericht in der New York Times, in dem es um einen Onlinehändler geht. Dieser bot zwar schlechtesten Service und ging rabiat mit seinen Kunden um, doch die Kritiken an seinem Unternehmen führten ihn nicht in den sicheren Ruin, sondern katapultierten ihn geradewegs an die Spitzenposition innerhalb der wichtigen Suchmaschinen.

Durch die vielen Links, die verärgerte Kunden in Foren hinterließen, um auf den betrügerischen Händler hinzuweisen, positionierte Google seine Seite ganz oben in den Rankings. Der Knackpunkt ist dabei, das Google nicht zwischen guten und schlechten Links unterscheiden kann, ein Umstand der auch bei der mühevollen SEO Optimierung ein Dorn im Auge vieler Experten ist. Doch nun hat das Unternehmen darauf reagiert und angekündigt, einen neuen Algorithmus zu entwickeln. Mit dem soll es schlechten Händlern und Anbietern nicht mehr gelingen können, durch viele negative Verlinkungen eine Pole Position im Ranking zu erhalten. Vielmehr noch – der neue Algorithmus soll unseriöse Webseiten sogar herabstufen und somit für das schlechte Verhalten abgestraft werden. Außerdem würde ein solches Vorgehen auch dabei helfen, dass nicht noch mehr nichts ahnende und sich auf das gute Ranking verlassende User, auf solche Angebote hereinfallen. Denn mit dem ungerechtfertigten Ranking schädigt Google auch seinen Ruf als zuverlässige und hilfreiche Suchmaschine Nummer 1.

Googles Prinzip, nach dem jeder Link einer demokratischen Stimme gleich kommt, weist demnach massive Lücken auf. Bisher behauptete der Konzern zwar, dass die Qualität der Verweise sehr wohl eine Rolle beim Ranking spiele, doch es zeigt sich, dass das nicht reicht. Die Erkennung von echter Qualität oder Links, die in Zusammenhang mit Kritik stehen, bekommt Google offensichtlich nicht hin und aus aktuellem Anlass hat sich der Konzern nun vorgenommen, etwas zu tun. Möglicherweise ergeben sich daraus auch Veränderungen bei der SEO Optimierung, denn gerade vom alles entscheidenden Algorithmus hängt hier eine ganze Menge ab. Doch bisher wurden negative Äußerungen mit positiven Äußerungen gleich gesetzt – solange nur die Verlinkung stattfindet. Eine Ausnahme gab es bisher lediglich: Wenn Verweise mit dem Linkattribut rel=”nofollow” gekennzeichnet sind. Die Ergänzung eines Links um so ein Linkattribut liegt aber in der Hand von Foren und Blogs betreibenden Webmastern selbst. Personen die lediglich Kritik äußern, können dies nicht nutzen.

Wie der neue Google Algorithmus aussehen wird, bleibt natürlich Spekulation, aber das Unternehmen greift dabei wahrscheinlich auf Kundenbewertungen zurück, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Denn die Bewertung eines Links nach „gut“ oder „schlecht“ dürfte für Google nicht möglich sein und kann daher auch nicht in die Bewertung von Webseiten miteinfließen. Das entspricht aber eigentlich dem Vorgehen einer Suchmaschine, denn abgesehen von Stimmungsanalysen, die bei der Erkennung von relevanten Nachrichten benutzt werden, versuchen diese eine subjektive Einteilung von Inhalten algorithmisch auszuschließen. Im Fall der negativen Bewertungen stellt aber genau das einen Nachteil dar. Negative Links könnten künftig identifiziert werden, indem Google sie mit anderen Kundenbewertungen abgleicht. Einen Algorithmus der „gute“ und „böse“ Links erkennt und das Internet so unterteilt, wird es wohl nicht geben.

Google Shared Spaces – ein neuer Baustein für Effektive Suchmaschinenoptimierung?

Feb 02

Googles neustes Projekt heißt Shared Spaces und nutzt die Wave Technik, um Nutzern die Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Der Konzern hatte in der Vergangenheit bereits Wave als eigenständiges Projekt vorgestellt, scheiterte aber damit. Google, wichtigste Suchmaschine wenn es um Effektive Suchmaschinenoptimierung geht, wollte mit der Technik den E-Mail Verkehr neu erfinden, bekam aber nicht den erwarteten Zulauf. Nach einem Jahr wurde Wave, das als Social Media Netzwerk gestartet wurde, im August 2010 wieder eingestellt. Nun soll die Technik, von der das Unternehmen offensichtlich immer noch überzeugt ist, eine neue Chance zum Durchbruch erleben.

Mit Shared Space erhalten Nutzer die Möglichkeit kleine Räume selbst zu kreieren, in denen sie dann eine Chat-Box sowie Gadgets gemeinsam nutzen können. Die Anwendung ist ab sofort in den Google Labs zum Test freigegeben, auch der Entwickler Steve Rubel hat in seinem Twitter-Account auf das neue Projekt hingewiesen und bietet einen Link dorthin an. Laut Google gibt es bereits mehr als 50 Gadgets in Kategorien wie Spiele, Event-Planung und Produktivität. Die Erstellung eines Arbeitsbereiches sei jedem möglich und diese Bereiche können auch ganz leicht freigegeben werden.

Der Konzern will nicht nur führende Suchmaschine sein, die bei Effektiver Suchmaschinenoptimierung an erster Stelle steht, sondern auch in anderen Bereichen weiter punkten. Die Nutzung von Places, Drawboard, Waffle und speziellen Wave-Tools wie Wave-Sudoku ist in Shared Spaces möglich. Es reicht ein Klick auf den Button „Create a Space“. Wer sich mit Java auskennt, kann die 50 verfügbaren Gadgets erweitern und selbst Werkzeuge bauen und mit anderen teilen. In welchem Bereich genau die Kommunikationstechnik Wave zum Einsatz kommt ist noch nicht benannt worden, wann Shared Spaces reif für den Markt ist, ist auch nicht bekannt. Zurzeit handelt es sich um eine halböffentliche Betaphase, die bislang noch nicht für alle interessierten Nutzer zugänglich zu sein scheint.

Nach dem kürzlichen Scheitern von Wave sind die Macher mit den Erwartungen an das neue Projekt eher vorsichtig. Zwar liegt das Social Web im Blickpunkt von Google aber es soll sich nicht um eine direkte Konkurrenz zu Facebook handeln. Vielleicht hat der Konzern nun auch eine neue Strategie entwickelt, um endlich auch im Social Web richtig punkten zu können. Wurden Dienste wie Wave und Google Buzz noch groß und breit angekündigt, soll Shared Space das Web anscheinend ganz langsam erobern, und zwar mithilfe der von Usern erstellten Miniplattformen. Ein solcher Triumphzug ist zwar nicht leicht, wurde aber bereits von anderen Anwendungen aus den Labs heraus vollzogen und ist daher nicht völlig undenkbar. Aus den vielen, unterschiedlichen Spaces, die hier entstehen, müsste sich eine große Gemeinschaft zusammentun, die dann der bei Facebook ähnelt. Ob das wirklich klappt ist zwar fraglich, aber wenn es sich abzeichnen würde, könnte eine solche Community ebenfalls Auswirkungen auf das Social Web und auch auf eine Effektive Suchmaschinenoptimierung haben.