Google Shared Spaces – ein neuer Baustein für Effektive Suchmaschinenoptimierung?
Feb 02
Googles neustes Projekt heißt Shared Spaces und nutzt die Wave Technik, um Nutzern die Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Der Konzern hatte in der Vergangenheit bereits Wave als eigenständiges Projekt vorgestellt, scheiterte aber damit. Google, wichtigste Suchmaschine wenn es um Effektive Suchmaschinenoptimierung geht, wollte mit der Technik den E-Mail Verkehr neu erfinden, bekam aber nicht den erwarteten Zulauf. Nach einem Jahr wurde Wave, das als Social Media Netzwerk gestartet wurde, im August 2010 wieder eingestellt. Nun soll die Technik, von der das Unternehmen offensichtlich immer noch überzeugt ist, eine neue Chance zum Durchbruch erleben.
Mit Shared Space erhalten Nutzer die Möglichkeit kleine Räume selbst zu kreieren, in denen sie dann eine Chat-Box sowie Gadgets gemeinsam nutzen können. Die Anwendung ist ab sofort in den Google Labs zum Test freigegeben, auch der Entwickler Steve Rubel hat in seinem Twitter-Account auf das neue Projekt hingewiesen und bietet einen Link dorthin an. Laut Google gibt es bereits mehr als 50 Gadgets in Kategorien wie Spiele, Event-Planung und Produktivität. Die Erstellung eines Arbeitsbereiches sei jedem möglich und diese Bereiche können auch ganz leicht freigegeben werden.
Der Konzern will nicht nur führende Suchmaschine sein, die bei Effektiver Suchmaschinenoptimierung an erster Stelle steht, sondern auch in anderen Bereichen weiter punkten. Die Nutzung von Places, Drawboard, Waffle und speziellen Wave-Tools wie Wave-Sudoku ist in Shared Spaces möglich. Es reicht ein Klick auf den Button „Create a Space“. Wer sich mit Java auskennt, kann die 50 verfügbaren Gadgets erweitern und selbst Werkzeuge bauen und mit anderen teilen. In welchem Bereich genau die Kommunikationstechnik Wave zum Einsatz kommt ist noch nicht benannt worden, wann Shared Spaces reif für den Markt ist, ist auch nicht bekannt. Zurzeit handelt es sich um eine halböffentliche Betaphase, die bislang noch nicht für alle interessierten Nutzer zugänglich zu sein scheint.
Nach dem kürzlichen Scheitern von Wave sind die Macher mit den Erwartungen an das neue Projekt eher vorsichtig. Zwar liegt das Social Web im Blickpunkt von Google aber es soll sich nicht um eine direkte Konkurrenz zu Facebook handeln. Vielleicht hat der Konzern nun auch eine neue Strategie entwickelt, um endlich auch im Social Web richtig punkten zu können. Wurden Dienste wie Wave und Google Buzz noch groß und breit angekündigt, soll Shared Space das Web anscheinend ganz langsam erobern, und zwar mithilfe der von Usern erstellten Miniplattformen. Ein solcher Triumphzug ist zwar nicht leicht, wurde aber bereits von anderen Anwendungen aus den Labs heraus vollzogen und ist daher nicht völlig undenkbar. Aus den vielen, unterschiedlichen Spaces, die hier entstehen, müsste sich eine große Gemeinschaft zusammentun, die dann der bei Facebook ähnelt. Ob das wirklich klappt ist zwar fraglich, aber wenn es sich abzeichnen würde, könnte eine solche Community ebenfalls Auswirkungen auf das Social Web und auch auf eine Effektive Suchmaschinenoptimierung haben.